Woran ich gerade schreibe: Auszug aus der Biographie einer jungen Frau

F2CC7A62-BDDF-45D0-BA00-E6A23CC5BB41Heute möchte ich Ihnen gerne einen näheren Einblick in meine Arbeit geben. Ich teile mit Ihnen einen Auszug aus einer Biographie, die in Kürze abgeschlossen sein wird.  (Meine Kundin hat diesen Auszug für diesen Zusammenhang selbstverständlich autorisiert.) Hier lernen Sie beispielhaft meine Art zu schreiben kennen (in diesem Fall adaptiere ich die Stimme eines jungen Mädchens). Und Sie erleben meine Stimme und Art zu sprechen.

Das Buch erzählt einen wichtigen Abschnitt im Leben einer 32-jährigen Frau. Sie möchte Ereignisse aufarbeiten, die in der Zeit zwischen ihrem 15. und 22. Lebensjahr geschehen sind. „Emotionaler Missbrauch“ war ein Stichwort, mit dem sie später im Rahmen einer Psychotherapie über diese Erlebnisse konfrontiert wurde. Die Psychotherapie war der erste mutige Anlauf, den die junge Frau unternahm, um mit ihren Erlebnissen ins Reine zu kommen. Doch sie empfand diese Aufarbeitung als nur teilweise geglückt. Sie konnte nun zwar klarer und sachlicher beurteilen, was geschehen war. Aber sie sah einen entscheidenden Teil ihrer Lebensgeschichte schmerzhaft abgewertet. Denn sie selbst hatte von dieser langen und prägenden Lebensetappe für sich selbst nicht nur negative Erinnerungen zurückbehalten. Vielmehr waren viele bewegende, menschlich wichtige Momente enthalten und diese sind in ihrer Erinnerung noch immer sehr präsent. Zudem leitete daraus für sie wichtige Erkenntnisse ab, die sie gerne mit der Öffentlichkeit teilen wollte.

Daraus entstand der Wunsch nach ihrer eigenen Biographie. Insbesondere wollte die Kundin ihre Erlebnisse in aller Lebendigkeit und Differenziertheit darstellen. Ähnlich wie bei einem Roman sollten die LeserInnen in einen Sog geraten, sie sollten sich mitten in der Welt der jungen Frau empfinden und die Ereignisse und Erkenntnisse auf diese Weise besonders tief und wirkungsvoll begreifen.

Unter Pseudonym publiziert

Die erzählte Geschichte ist in mehrfacher Hinsicht brisant. Daher ist sie im persönlichen Umfeld der Kundin noch immer geheim und wird es auch bleiben. Um dennoch mit der Öffentlichkeit in Kontakt treten zu können, entschied meine Kundin, ein Pseudonym zu wählen. Ein erfundener Name steht auf dem Titelblatt, niemand erfährt, wer hier tatsächlich erzählt. Damit einher geht eine partielle Verfremdung der Geschichte – unabdingbar um alle Personen zu schützen und um die innersten Gedanken ohne Angst schildern zu können.

Entstanden ist ein sehr persönliches und bewegendes Buch von über 300 Seiten Umfang. Ich bin sehr glücklich, diese Geschichte für meine Kundin schreiben zu dürfen.

„Die Welt sieht uns auf andere Weise, in ihren Augen bist Du 15 und ich bin 47“

Das Buch erzählt lebhaft nuanciert und ohne Schwarzweißmalerei die sehr diffizile Geschichte einer ungleichen Liebe.

Kurzusammenfassung:

Charlie ist 15 und macht im Jahr 2001 ein Auslandspraktikum auf einer Farm in Irland. Ihr Gastvater ist der 32 Jahre ältere Kian. Anfangs wirkt er abweisend und rätselhaft auf sie. Und Charlie konzentriert sich ganz auf die herausfordernde neue Arbeit mit den Tieren der Farm. Nach und nach bricht das Eis, eine gegenseitige Faszination wird spürbar. Charlie bleibt viel länger in Irland als geplant. Zeit genug für den 47-jährigen Kian, die junge, tüchtige und sehr realistisch abwägende Charlie Schritt für Schritt in eine verwirrende Romanze zu verwickeln, die sie viele Jahre lang nicht mehr loslassen und die sich dramatisch zuspitzen wird.

Meine Münchner Lesung aus dieser Biographie mit dem Titel Sag niemals nie. Eine unmögliche Liebe in Irland ist als Hörbuch im Biographiezentrum erschienen.

Hören Sie hier meine Lesung aus diesem Buch, die am 19. Januar 2018 in München stattfand. Die Einleitung spricht die Biographin Andrea Richter (München).

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Sag niemals nie. Eine unmögliche Liebe in Irland.

Charlotte Kaufmann (Pseudonym) mit Dr. Claudia Löschner. Stuttgart 2018 (im Erscheinen)

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