Publikationen und Bücher

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Sag niemals nie. Eine unmögliche Liebe in Irland.

Charlotte Kaufmann (Pseudonym) mit Claudia Löschner
Stuttgart 2018
Aus der Biographie einer jungen Frau.
Charlie ist 15 und macht im Jahr 2001 ein Auslandspraktikum auf einer Farm in Irland. Ihr Gastvater ist der 32 Jahre ältere Kian. Anfangs wirkt er abweisend und rätselhaft auf sie und Charlie konzentriert sich ganz auf die herausfordernde neue Arbeit mit den Tieren der Farm. Nach und nach bricht das Eis, eine gegenseitige Faszination wird spürbar. Charlie bleibt viel länger in Irland als geplant. Zeit genug für den 47-jährigen Kian, die junge, tüchtige und sehr realistisch abwägende Charlie Schritt für Schritt in eine verwirrende Romanze zu verwickeln, die sie viele Jahre lang nicht mehr loslassen und die sich dramatisch zuspitzen wird.
Hören Sie hier meine Lesung aus diesem Buch, die am 19. Januar 2018 in München stattfand.
[ Die Einleitung spricht die Biographin Andrea Richter]

Kindheitsstücke. Acht Episoden für meine Mutter

3. veränderte Auflage Dezember 2017  6,-
ISBN: 9783746048185
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Claudia Löschner: Kindheitsstücke. Stuttgart 2017. (Verlag Schreib- und Biographieatelier Dr. Claudia Löschner)

Kurztext:

“Ich schreibe Dir einige Kindheitsstücke auf, es sind kleine Episoden, so wie ich mich an sie erinnere. Du kennst sie natürlich alle – wer sollte das Kind, das ich war, besser kennen als Du?”

Eine Biographie handelt nicht nur vom Ich, das erzählt, sondern von allen Menschen, die mit ihm eng verbunden sind. Viele kleine, augenzwinkernde Porträts können in einer einzigen biographischen Erzählung enthalten sein – das zeigt das kleine Buch. Es umfasst acht Kapitel, die meiner Mutter gewidmet sind. Ursprünglich allein für den Kreis der Familie gedacht, erscheint es nun auch in einer weiteren, öffentlichen Ausgabe.


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Ökonomie des Glücks. Muße, Müßiggang und Faulheit in der Literatur

Berlin 2014 ISBN: 978-3-943999-10-5
https://verlag-ripperger-kremers.de/oekonomie-des-gluecks

mit Beiträgen von:

Gisela Dischner, Eberhard Straub, Leonhard Fuest, Marc Hieronimus, Anne Kristin Tietenberg, Jonathan Kassner, Claudia Löschner, Peter Pohl, Michael Schäfer, Manuel Bauer, Björn Hayer, Anna Karina Sennefelder, Simela Delianidou, Eleonore de Felip, Carmen Ulrich, Magnus Wieland, Georg Feitscher u.a.


Müßiggang und Faulheit werden vor allem seit der Neuzeit mit Unproduktivität gleichgesetzt und gesellschaftlich wie moralisch unter Bann gestellt. Industrielle Revolution und bürgerlicher Geist sehen in ihnen eine Gefahr für den Fortschritt und das allgemeine Glück. Wie es eine Tradition innerhalb der Literatur gibt, in der die Notwendigkeit der harten Arbeit als menschliche Tugend betont wird, existiert daneben eine viel ältere Tradition quer durch alle Literaturgattungen, in der dem Müßiggang und der Faulheit gehuldigt wird. Seit der Antike bedeutete Müßiggang Freiheit, eine Freiheit, die die griechischen Philosophen im Sinn hatten, als sie jede Form der körperlichen Arbeit ablehnten, um frei zu sein für ein selbstbestimmtes, kontemplatives Leben, mit dem Ziel des wahren Mensch-Seins im Sinne einer aufgeklärten und humanistischen Philosophie.


Denksystem – Logik und Dichtung bei Käte Hamburger
Claudia Löschner
erschienen 2013
ISBN: 978-3-943999-02-0

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https://verlag-ripperger-kremers.de/denksystem-logik-der-dichtung-bei-kaete-hamburger

Rezensionen:
– Benjamin Gittel: Claudia Löschner: Denksystem. Logik und Dichtung bei Käte Hamburger
[Rezension], in: Arbitrium Bd. 33, Heft 2/2015, S. 245–248
– Lore Knapp: Zum begriffs- und ideengeschichtlichen Fundament von Käte Hamburgers
Literaturtheorie [Rezension], in: JLTonline, 10. Juni 2015
– Matthias Löwe: Claudia Löschner: Denksystem. Logik und Dichtung bei Käte Hamburger
[Rezension], in: Scienta Poetica Bd. 18/2014, S. 356–363
– Sabine Eickenrodt: Claudia Löschner: Denksystem. Logik und Dichtung bei Käte Hamburger
[Rezension], in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge XXIV – 2/2014, S. 434–436
– Frank Zipfel: Wissenschaftshistorische Hintergründe eines literaturtheoretischen Klassikers
[Rezension], in: literaturkritik.de – Nr. 8 / August 2014

Kurzbeschreibung:

Käte Hamburgers »Logik der Dichtung« gilt als ein Meilenstein in der Literaturwissenschaft
der 1960er und 1970er Jahre. In dieser Phase wurde um eine Neuorientierung des Faches gerungen, es galt eine der naturwissenschaftlichen Disziplinen vergleichbare Wissenschaftlichkeit zu erreichen, die unter anderem strukturalistische Arbeitsweisen einlösen sollten. Hamburger führte, so wurde oft konstatiert, in einer strengen Wissenschaftssprache protostrukturalistische Züge ein, so wurde sie »mit einem Paukenschlag von einer Emigrantenstimme zu einer zentralen Instanz« (Eberhard Lämmert).

Woher kommen diese völlig neuartigen Züge in Hamburgers Reden über Dichtung? Und was genau geht argumentativ in der Logik der Dichtung vor sich? Welche Wissensbestände fundieren die Argumentation, die mit bisherigen Grundbeständen der Disziplin bricht? Wie verhält sich der »glasklare Stil« (Hans Mayer) zu den erheblichen Verständnisproblemen, die das Buch aufwarf?
Spannung erzeugt bereits der Titel der »Logik der Dichtung«: Soll der Dichtung im strengen Sinne ein logischer Charakter zugesprochen werden? Oder soll vielmehr die Dichtung als ein Bereich, der ureigenen Regeln, einer Eigenlogik folgt, beschrieben werden?

Die vorliegende Untersuchung analysiert, kontextualisiert und rekonstruiert Hamburgers Argumentation und klärt, welche Denkvoraussetzungen ihr Verständnis bedingen. Eine überraschende Ungleichzeitigkeit von Kontexten der Entstehung und Kontexten der Rezeption – die entscheidenden Bezüge für Hamburgers Argumentation liegen in den 1910er, 1920er und 1930er, nicht in den 1950er Jahren – wirft ein neues Licht auf Hamburgers Werk. Hierbei erweisen sich in der Hauptsache fünf Bereiche als wichtige Kontexte. Es handelt es sich um die – in der ersten Phase von Hamburgers wissenschaftlicher Laufbahn (um 1920) zeitgenössischen – Kontexte

(1) des Marburger Neukantianismus (Hermann Cohen, Ernst Cassirer, Paul Natorp),

(2) der Existenz- bzw. Sinnphilosophie (Karl Jaspers, Paul Hofmann),

(3) der Ästhetik und allgemeinen Kunstwissenschaft (um Max Dessoir),

(4) der Denkpsychologie der Würzburger Schule sowie der Gestaltpsychologie der Berliner
Schule (Oskar Külpe, Karl Bühler)

(5) der Romantikforschung (Fritz Strich, Joseph Körner).

Die detaillierte Rekonstruktion klärt auf, dass in der »Logik der Dichtung« methodisch und inhaltlich höchst spannungsreiche und ambivalente Denkbestandteile miteinander verbunden sind. Die Berücksichtigung von Hamburgers Denkkontexten erlaubt dabei ein besseres Verständnis ihrer zentralen Begriffe und erleichtert es, die Denkvoraussetzungen und die Argumentation der »Logik der Dichtung« nachzuvollziehen. Die »Logik der Dichtung« erweist sich schließlich als weder schwer verständlich noch unlogisch. Vielmehr fußt ihre Argumentation auf mehreren hochschwelligen Vorannahmen, sie wird verstehbar, wenn man die stillschweigenden Selbstverständlichkeiten ihrer Argumentation kennt.